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RubrikFahrzeugtechnik zurück
Thema230 V Einspeisung für Ladeerhaltung33 Beiträge
AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen403674
Datum18.05.2007 18:56      MSG-Nr: [ 403674 ]15751 x gelesen

Hallo,
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Du glaubst nicht, was wir dazu schon alles gesehen haben.
Und Fahrzeugaufbauer sind alles andere als "professionelle" Anbieter fuer Ladetechnik, da bin ich bei den meisten schon froh, wenn die die fehlerfrei einbauen koennen, leider...

Es ging mir hier erst mal um die einschlägigen Vorschriften. Und die Energiebilanz der Fahrzeuge ist sehr vom Status abhängig. Bei Einspeisung in der Halle (S2) sind (fast) alle Wünsche erfüllbar. Im Staus 4 sind die Möglichkeiten differenzierter. Und nicht immer die Hersteller, sondern auch die Ausschreiber haben manchmal Träume die recht utopisch klingen. Nur was soll der Bieter machen? Auf die Probleme (Nicht zu realisieren!) hinweisen und den Zuschlag riskieren?, oder einfach das Blaue vom Himmel versprechen und hoffen, das der Worst case erst in 5 Jahren eintritt ;-) !

Guck Dir mal ein HLF 20/16 an, was da alles drauf sein kann:
- 4, 5 - 7 HFG

Eine Ladehalterung vom HFG braucht im Ladezyklus ca. 100mA. Das wären in Summe <1A.
Dann ist es eine Frage, ob man die HFG auf dem Auto nachläd, weil diese dann für einen Folgeeinsatz?also werden viele hier wohl die Akkus tauschen und die Ladung stationär betreiben (dann ist es wieder nur Erhaltung).

- Handlampen
Max. 4 x 0,5A = 2A

- Akkuscheinwerfer
Schnellladung? Oder vielleicht 3A

- Akkuschrauber (Ziehfix)
- Akkusaebelsaege

Kann man auf dem Fahrzeug laden, noch mal je 3A (wahrscheinlich immer ?Stundenlader?).
Entsteht natürlich die Frage der Gleichzeitigkeit der Benutzung und Ladung, nicht Ladeerhaltung!

Sind zum Laden, nach Benutzung aller dieser Geräte im Einsatz ca. 12A. Das traue ich sogar einer Gleichstromeinspeisung zu. Und was soll passieren? Erst mal wird die Fahrzeugbatterie über die ?Entladeschutzspannung? geladen, dann beginnt die Ladung der Zusatzgeräte. Manchmal fällt dadurch die Ladung wieder zurück usw. Ein Starten und Losfahren wird damit nicht verhindert.

- Batterien fuer Stromerzeuger-E-Start mit Ladung
Sollten sich im Betrieb der Aggregate doch selbst vom Startvorgang nachgeladen haben? Der Rest ist Ladeerhaltung, selbst mit Eigenverbrauch der Regler < 0,1A (der Ladeerhaltungsstrom von Pb-Akkus beträgt ca. 1/1000 der Akkukapazität 12Ah->12mA)).

Dazu:
- Umfeldbeleuchtung
- RKL
- Funk
(- 24 V Scheinwerfer)
uvm.

Sind Dinge, die immer mit dem Bordnetz verbunden sind und keinen eigenen Akku haben. Deshalb ist die Versorgung aus dem Fahrzeuggenerator (Separate Einspeisung für diese Zwecke halte ich für sehr diskussionswürdig) zu sichern. Und da das Fahrzeug ja die Wache wieder erreicht hat, hat die Batterie mit Uterstützung der Lichtmaschine das ja auch versorgt, hat unterwegs schon Ladung bezogen und muß nun nur nachgeladen werden. Ein erneuter Startvorgang wird ohne Nachladung doch nicht etwa in Frage gestellt? Also wo Problem.

Jetzt betrachte die Energiezustaende
- im Geraetehaus

Wird Nachgeladen (Fahrzeugbatterie) und nach überschreiten der Entladeschutzspannung die restlichen ?Zusatzgeräte?. Irgendwann geht das alles (nicht zur gleichen Zeit!) in den Erhaltemodus.

- auf der Fahrt
Sollte recht gut ?geladen? werden, wobei nur die Energie des Startvorgangs fehlen solllte?

- im Stand mit Motor im Standgas (fuer THL die Regel)
- im Stand mit Motor aus

Wer sich in diesen beiden Zuständen (vor allem) auf die Kapazität der Fahrzeugbatterie verlässt, hat was noch nicht verstanden. Keiner weiß, wie lange ein Einsatz geht. Damit ist auch keine erforderliche Kapazität festlegbar. Irgendwann geht das Licht (und der Motor) aus und dann ist Ruhe.
Bevor einer loslegt: Heutige Diesel brauchen auch immer Strom?

Danach soll wieder geladen werden...
Wenn o.g. gut gegangen ist, beginnt das auf der Rückfahrt.

Wieso?
Du kannst das problemlos so machen, dass bei externer Einspeisung diese die Einbauten versorgt, weil sonst waere das ja irgendwie sehr unsinnig (Fremdeinspeisung UND laufender Motor)...

I.d.R. schon. Aber man kann den Motor evtl. schon ganz nützlich finden: Klimatisierung und Heizung ist z.B. im ELW1 m.M. nicht autark gefordert?

Kann man sogar automatisieren (fuer die Ladetechnik bzw. Stromversorgung).
Man kann fast Alles! Ich bin beim Fragesteller aber davon ausgegangen, das er ein recht ?gewöhnliches? LF o.s.ä. meint.

dazu gibts klare Regelungen fuer die Einspeisung, damit ein "stromloses" Kabel sofort auffaellt, gibts Einspeisekontrollleuchten.
So?, in welcher Norm?


mkg hwk

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