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Forumbeitrag:
Thema: 230 V Einspeisung für Ladeerhaltung
Autor: Ulri8ch 8C.
Datum: 17.05.2007 11:37

Geschrieben von Hanswerner KöglerUnd professionelle Anbieter werden die Vorschriften wohl einhalten und kennen du ich außer den Fahrzeugaufbauern eigentlich keine.

Du glaubst nicht, was wir dazu schon alles gesehen haben.
Und Fahrzeugaufbauer sind alles andere als "professionelle" Anbieter fuer Ladetechnik, da bin ich bei den meisten schon froh, wenn die die fehlerfrei einbauen koennen, leider...


Geschrieben von Hanswerner KöglerGeschrieben von Ulrich Cimolino Leistungsfähigkeit.

Sehe ich nicht gerade den kritischsten Pfad darin, weil Ladeerhaltung ja keinen Betrieb der Verbraucher voraussetzt und die Nachladezeit eigentlich nicht so kritisch sein dürfte, wenn die Energiebilanz an der ES gestimmt hat!


oh doch...

Guck Dir mal ein HLF 20/16 an, was da alles drauf sein kann:
- 4, 5 - 7 HFG
- Handlampen
- Akkuscheinwerfer
- Akkuschrauber (Ziehfix)
- Akkusaebelsaege
- Batterien fuer Stromerzeuger-E-Start mit Ladung

Dazu:
- Umfeldbeleuchtung
- RKL
- Funk
(- 24 V Scheinwerfer)
uvm.

Jetzt betrachte die Energiezustaende
- im Geraetehaus
- auf der Fahrt
- im Stand mit Motor im Standgas (fuer THL die Regel)
- im Stand mit Motor aus

Danach soll wieder geladen werden...


Geschrieben von Hanswerner KöglerEine Besonderheit der 230V-Einspeisung ist die Forderung nach Starterverriegelung. D.h. bei Einspeisung darf der Motor nicht angelassen werden können. Das bedeutet aber auch, das solche Fahrzeuge nicht energieintensive ?ELW-oder-ähnliche Funktionen? im Einsatz leisten können, wenn dazu laufender Motor erforderlich ist (Nebenabtriebe, Klimatisierung o.ä.)

Wieso?
Du kannst das problemlos so machen, dass bei externer Einspeisung diese die Einbauten versorgt, weil sonst waere das ja irgendwie sehr unsinnig (Fremdeinspeisung UND laufender Motor)...
Kann man sogar automatisieren (fuer die Ladetechnik bzw. Stromversorgung).


Geschrieben von Hanswerner KöglerDer Trafo ist bei rel. großen Gewicht in der Leistung begrenzt. Der FI-Schalter in der rauen Umgebung (Schwingung, Temp.wechsel->Beschlagen) empfindlicher, was Fehlauslösungen begünstigt. Ein ausgelöster Schalter in der Fahrzeughalle wird aber evtl. nicht bemerkt und der nächste Startversuch ist dann ein Erfolgloser!

dazu gibts klare Regelungen fuer die Einspeisung, damit ein "stromloses" Kabel sofort auffaellt, gibts Einspeisekontrollleuchten.
Alles beschrieben in Einsatzfahrzeuege - Technik, www.einsatzpraxis.org

Fuer den Betrieb von 230 V-Netzen in Fahrzeugen gelten dann noch ein paar Besonderheiten (vgl. ELW 2).



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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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