Einsatzinfo-Information

Freue dich aufs neue Einsatzinfo112 - Neues System soll die Seite schneller, sicher und interessanter machen.

Hallo Leser, Kameraden und Kameradinnen
Das Blaulichtportal von Einsatzinfo112.de will sich verändern mit einer neuen sicheren Internetseite. In Zukunft wollen wir von Joomla weg weil es immer wieder Sicherheitsprobleme damit gab. Desweiteren wollen wir in Zukunft nur noch Berichte und Bilder von Organisationen von Feuerwehr, Rettungsdienste,THW und Polizei auf der neuen Seite anbieten. Damit wir die neue Seite auch aktuell halten können, benötigen wir Eure Hilfe. Jeder Schnipsel Egal ob Kleinbrand /Oelspur oder Großbrand bis zum schweren Unfall wollen wir auf der neuen Seite präsentieren. Damit Eure Berichte bei uns auch online gehen können, müsst ihr Eure Ereignisse per Mail (admins@einsatzinfo112.de) an uns senden. Wir können nur Berichte von Euch übernehmen wenn die Berichte und Bilder nur von Euch gemacht wurden. Daher ist eine Quellenangabe dringend erforderlich. Es geht z.b nicht wenn ihr Bilder und Berichte aus Lokalzeitungen oder von fremden Internetseiten kopiert. Für Feuerwehren die uns regelmäßig mit Berichten versorgen, bekommen einen Autorenzugang auf das neue Portal eingerichtet. Wer uns jetzt ab Sofort unterstützen will der kann es sofort tun. Schickt Eure Berichte mit Bildern an admins@einsatzinfo112.de bitte Quellenangaben wir Name und Feuerwehr mit Linkverweis mit angeben. Solltet ihr keine Bilder haben, dann reicht auch ein Kurztext.

Die alte Hauptseite wird daher nicht mehr so aktuell gehalten da wir unsere ganze Ernergie in den neuen Internetauftritt reinstecken wollen.

Also freue dich aufs neue Einsatzinfo und lasse dich überraschen!

Gruß Uwe Arndt / Betreiber von Einsatzinfo112.de & Forum
[1630] Sonntag 7.2.2010 - Die Unfallakte bei VOX:
Warum hatte der Vater seine Kinder nicht angeschnallt?
„So etwas nimmt man mit ins Grab“ - Fünfjähriger und ein zehnjähriger Junge verstarben bei dem Unfall - Die Unfallakte Sonntag bei VOXTV

(nbö) Erst gurten, dann starten … Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich auch, wenn man Kinder im Auto hat. Denn wie verheerend die Folgen sein können, wenn Kinder unangeschnallt bei einem Verkehrsunfall im Pkw sitzen, darüber berichtet am Sonntag (7. Februar 2010, 17.00 – 18.15 Uhr) das VOX-Magazin „auto mobil“. Im Rahmen der Präventionsreihe „Die Unfallakte“ analysiert VOX einen schweren Unfall vom 13. Mai 2007 auf der A 2 bei Herten (Kreis Recklinghausen). Bei Aquaplaning war der 31-jährige Fahrer eines Mitsubishi Colt aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und gegen die Leitplanken geprallt. Weil seine drei Kinder nicht angeschnallt waren, wurden sie aus dem Fahrzeug geschleudert.Ein fünfjähriger und ein zehnjähriger Junge verstarben noch an der Unfallstelle, ein Baby erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. „Als ich den Kleinwagen gesehen habe, dachte ich zunächst: Da ist nicht viel passiert, denn die Beschädigungen an dem Auto waren ja eher unspektakulär. Sogar die Fahrgastzelle war unversehrt“, erinnert sich Einsatzleiter Theo Schiffmann von der Hertener Feuerwehr in dem achtminütigen Filmbericht. „Doch die Heckscheibe war heraus getrennt und dann lagen da die Kinder vor uns auf der Fahrbahn …“. Polizeihauptkommissar Christoph Becker von der Autobahnpolizei Münster drückt zweieinhalb Jahre nach dem schrecklichen Unfall aus, was Polizeibeamte und aus dem gesamten Kreis Recklinghausen herangeeilte Rettungskräfte empfunden haben: „Es waren schreckliche Bilder. Viele von uns können bis heute einfach nicht begreifen, warum der Vater so leichtsinnig war und die Kinder nicht angeschnallt hat“. Im Mittelpunkt der TV-Reihe „Die Unfallakte“, die vom nordrhein-westfälischen Innenministerium ausdrücklich unterstützt und ebenfalls zur Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten eingesetzt wird, steht aber auch die Beantwortung der Frage, was im Fond eines schleudernden Autos eigentlich passiert, wenn Kinder nicht gesichert sind.Dipl.-Ing. Norbert Todt, Unfallanalytiker bei der Dekra in Duisburg, vergleicht die letzten Sekunden im Auto mit einer Fahrt in einem überdimensionierten Karussell: „Das Fahrzeug stößt in die Leitplanken, dadurch ergeben sich abrupte Richtungsänderungen. Die Folge ist, dass sich die ungesicherten Kinder im Fahrzeug schneller als das Auto selbst bewegen. Die Kräfte, die dadurch auftreten, sind so gewaltig, dass es ohne den Gurt einfach kein Halten gibt. Und so kam es auch dazu, dass die Kinder nach hinten durch die Heckscheibe herausgeschleudert wurden“.Im späteren Verfahren vor dem Recklinghäuser Amtsgericht erklärt der Vater, dass es ein unverzeihlicher Fehler gewesen sei, die Kinder nicht anzugurten. Und er berichtet auch, weshalb er es an diesem Tag so eilig hatte. Denn nach einem Urlaub in den Niederlanden wollte er die Kinder pünktlich zu seiner von ihm getrennt lebenden Frau nach Dortmund zurückbringen. Seit dem Unfall (Urteil: Neun Monate Haft auf Bewährung) befindet sich der Mann in psychologischer Behandlung. Im Interview mit einem Experten sucht „auto mobil“ auf VOX auch eine Antwort auf die Frage, ob man die Folgen eines solchen Unfalls, also den Verlust der eigenen Kinder, überhaupt bewältigen bzw. verkraften kann.
Dazu Diplom-Psychologe Ulrich Höckendorf von der Dekra in Moers: „Also ich bin fest davon überzeugt, dass einen das nie wieder los lässt. Das nimmt man mit ins Grab. Die einzige Chance, damit fertig zu werden ist, es wirklich zu verdrängen und gleichzeitig Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen“. Aufgegriffen wird in dem Film auch, warum es abseits regulärer Gurtkontrollen für Polizeibeamte so schwierig ist, die Einhaltung der Gurtpflicht konsequent zu überwachen. Eine Problematik, die besonders auf der Autobahn gilt, weil hier die Menge des Verkehrs und die gefahrenen Geschwindigkeiten ein Eingreifen viel schwieriger machen.Doch selbst wenn die Autobahnpolizisten ungesicherte Kinder in einem Fahrzeug beobachten, das Auto stoppen und die Eltern für ihr verantwortungsloses Handeln zur Rede stellen, versuchen sich diese häufig herauszureden. Verkehrssicherheitsberater Christoph Becker von der Autobahnpolizei Münster kennt die Situation aus eigener Erfahrung: „Die erste Ausrede ist: Das Kind hat sich gerade erst abgeschnallt, das haben wir gar nicht mitbekommen. Die zweite Ausrede ist: Auf der Autobahn geht es ja immer nur gerade aus, da kann ja gar nichts passieren“. Doch die Erinnerung an den tragischen Verkehrsunfall auf der A 2 bei Herten macht deutlich, dass dies nicht so ist.


Du musst Registriert und eingeloggt sein, um die Bilder in voller Auflösung betrachten zu können!


Bitte Meldet euch auch bei unserem neuen Newsletter an.

(c) Text und Bild: www.Einsatzinfo112.de