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Thema230 V Einspeisung für Ladeerhaltung33 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorDarr8e H8., hamburg / Hamburg402565
Datum11.05.2007 13:0417345 x gelesen
Hallo

Gibt es verschiedene Lösungen (Systeme, Hersteller, Typen) für Fzg.-Ladeerhaltung mittels 230V?

Wenn ja, welches sind die einzellnen Vor-/Nachteile

Worauf solllte man bei Ausschreibung / Einbau unbedingt achten?

Welches System / Hersteller könnt ihr empfehlen?



Danke für eure Informationen

MkG
Hansi


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403053
Datum15.05.2007 16:4515809 x gelesen
Hallo,

find ich wieder berauschend, dass zu dem Thema, wo es mit die meisten Probleme bei den FAhrzeugen gibt, die wenigsten - äh keine - Comments gibt...


Geschrieben von Darre HansGibt es verschiedene Lösungen (Systeme, Hersteller, Typen) für Fzg.-Ladeerhaltung mittels 230V?

Ja, natürlich, werden auch immer mehr.


Geschrieben von Darre HansWenn ja, welches sind die einzellnen Vor-/Nachteile

Leistungsfähigkeit.


Geschrieben von Darre HansWorauf solllte man bei Ausschreibung / Einbau unbedingt achten?

1. Grundlage ist eine ehrliche Energiebilanz (aber dabei ggf. Nachrüstungen aus eigener Hand berücksichtigen!), die gefordert werden muss, dazu muss dem Hersteller bekannt sein, was eingebaut werden soll!
2. Dazu gehören Zyklen für den Betrieb, das sieht für ein NEF anders aus, wie für ein LF 10/6.
3. Dazu gehören die Batterien.
uvm.

Das kann man nicht in ein paar Sätzen erklären. Bunte Prospekte und tolle Steckerkonzepte reichen nicht!

Einige Hilfen:
http://www.einsatzpraxis.org/de/home/buecher/einsatzfahrzeuge_-_technik.html
Pietschmann, Fahrzeugbeschaffung, Kohlhammer
Mein Vortrag im letzten Jahr am Haus der Technik, sollte da auch als Download erhältlich sein.
Grundlagenliteratur zur KFZ-Technik.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorThom8as 8S., Essen / NRW403064
Datum15.05.2007 17:1415484 x gelesen
Moin,

Geschrieben von ---Ulrich Cimolino--- Mein Vortrag im letzten Jahr am Haus der Technik, sollte da auch als Download erhältlich sein.


Für 80,25 Euro kann zu gegriffen werden Hdt-Essen


mfg
thomas


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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen403248
Datum16.05.2007 17:1315700 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Ulrich Cimolino
find ich wieder berauschend, dass zu dem Thema, wo es mit die meisten Probleme bei den FAhrzeugen gibt, die wenigsten - äh keine - Comments gibt...
Ja, was wohl der eingrenzenden konkreten Fragestellung nach:

Geschrieben von Darre Hans
Gibt es verschiedene Lösungen (Systeme, Hersteller, Typen) für Fzg.-Ladeerhaltung mittels 230V?
geschuldet war. Und professionelle Anbieter werden die Vorschriften wohl einhalten und kennen du ich außer den Fahrzeugaufbauern eigentlich keine.

Geschrieben von Ulrich Cimolino
Leistungsfähigkeit.
Sehe ich nicht gerade den kritischsten Pfad darin, weil Ladeerhaltung ja keinen Betrieb der Verbraucher voraussetzt und die Nachladezeit eigentlich nicht so kritisch sein dürfte, wenn die Energiebilanz an der ES gestimmt hat!

Eine Besonderheit der 230V-Einspeisung ist die Forderung nach Starterverriegelung. D.h. bei Einspeisung darf der Motor nicht angelassen werden können. Das bedeutet aber auch, das solche Fahrzeuge nicht energieintensive ?ELW-oder-ähnliche Funktionen? im Einsatz leisten können, wenn dazu laufender Motor erforderlich ist (Nebenabtriebe, Klimatisierung o.ä.)
Zum weiteren ist die Schutzklasse nach der Einspeisung sicher zu stellen. Dafür gibt es grundsätzlich 2 praktikable Möglichkeiten.
Erstens ein Trenntrafo zur Erzeugung von Schutztrennung (evtl. mit Potenzialausgleich, ähnlich unserer Stromerzeuger).
Oder Einbau eines FI-Schalters.
Der Trafo ist bei rel. großen Gewicht in der Leistung begrenzt. Der FI-Schalter in der rauen Umgebung (Schwingung, Temp.wechsel->Beschlagen) empfindlicher, was Fehlauslösungen begünstigt. Ein ausgelöster Schalter in der Fahrzeughalle wird aber evtl. nicht bemerkt und der nächste Startversuch ist dann ein Erfolgloser!


mkg hwk

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403358
Datum17.05.2007 11:3715694 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerUnd professionelle Anbieter werden die Vorschriften wohl einhalten und kennen du ich außer den Fahrzeugaufbauern eigentlich keine.

Du glaubst nicht, was wir dazu schon alles gesehen haben.
Und Fahrzeugaufbauer sind alles andere als "professionelle" Anbieter fuer Ladetechnik, da bin ich bei den meisten schon froh, wenn die die fehlerfrei einbauen koennen, leider...


Geschrieben von Hanswerner KöglerGeschrieben von Ulrich Cimolino Leistungsfähigkeit.

Sehe ich nicht gerade den kritischsten Pfad darin, weil Ladeerhaltung ja keinen Betrieb der Verbraucher voraussetzt und die Nachladezeit eigentlich nicht so kritisch sein dürfte, wenn die Energiebilanz an der ES gestimmt hat!


oh doch...

Guck Dir mal ein HLF 20/16 an, was da alles drauf sein kann:
- 4, 5 - 7 HFG
- Handlampen
- Akkuscheinwerfer
- Akkuschrauber (Ziehfix)
- Akkusaebelsaege
- Batterien fuer Stromerzeuger-E-Start mit Ladung

Dazu:
- Umfeldbeleuchtung
- RKL
- Funk
(- 24 V Scheinwerfer)
uvm.

Jetzt betrachte die Energiezustaende
- im Geraetehaus
- auf der Fahrt
- im Stand mit Motor im Standgas (fuer THL die Regel)
- im Stand mit Motor aus

Danach soll wieder geladen werden...


Geschrieben von Hanswerner KöglerEine Besonderheit der 230V-Einspeisung ist die Forderung nach Starterverriegelung. D.h. bei Einspeisung darf der Motor nicht angelassen werden können. Das bedeutet aber auch, das solche Fahrzeuge nicht energieintensive ?ELW-oder-ähnliche Funktionen? im Einsatz leisten können, wenn dazu laufender Motor erforderlich ist (Nebenabtriebe, Klimatisierung o.ä.)

Wieso?
Du kannst das problemlos so machen, dass bei externer Einspeisung diese die Einbauten versorgt, weil sonst waere das ja irgendwie sehr unsinnig (Fremdeinspeisung UND laufender Motor)...
Kann man sogar automatisieren (fuer die Ladetechnik bzw. Stromversorgung).


Geschrieben von Hanswerner KöglerDer Trafo ist bei rel. großen Gewicht in der Leistung begrenzt. Der FI-Schalter in der rauen Umgebung (Schwingung, Temp.wechsel->Beschlagen) empfindlicher, was Fehlauslösungen begünstigt. Ein ausgelöster Schalter in der Fahrzeughalle wird aber evtl. nicht bemerkt und der nächste Startversuch ist dann ein Erfolgloser!

dazu gibts klare Regelungen fuer die Einspeisung, damit ein "stromloses" Kabel sofort auffaellt, gibts Einspeisekontrollleuchten.
Alles beschrieben in Einsatzfahrzeuege - Technik, www.einsatzpraxis.org

Fuer den Betrieb von 230 V-Netzen in Fahrzeugen gelten dann noch ein paar Besonderheiten (vgl. ELW 2).


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorAnge8lo 8G., Rodgau / Hessen403368
Datum17.05.2007 12:3715554 x gelesen
Also,

als ich die Überschrift gelesen habe, fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
Wozu ja so ein Forum unteranderem sein soll.

Nun muß ich aber leider feststellen das dieser Thread ja fast zu ner Werbeveranstaltung für gewisse Literatur verkommen ist.
Wozu diese Forum eigendlich nicht gedacht ist meiner Meinung nach. Man kann gern einmal auf so eine Literatur hinweisen, man kann aber auch expliziet versuchen dem Thread ersteller genau Auskunft zu geben und zu helfen.

Ich weiß schon das einige Herren hier mit schreiben solcher Literatur ein schönens Nebenbrot verdienen und es sei ihnen vergönnt, aber diese sollen werbung da machen wo sie hingehört.

So das zu meiner Meinung zu diesen Antworten hier und ich hoffe dem Thread ersteller wird noch etwas geholfen und diese Hilfe hilft ihm weiter.

MkG


Das ist wie immer meine persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!!!!

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern403370
Datum17.05.2007 12:4115403 x gelesen
Geschrieben von Angelo Grunzals ich die Überschrift gelesen habe, fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
Wozu ja so ein Forum unteranderem sein soll.


Dann bin ich jetzt mal auf deine bescheidene Fachmeinung gespannt, du wirst uns doch hoffentlich an deinem Wissen teilhaben lassen? Mich interessiert es nämlich auch, ist ein weit verbreitetes Problem nachdem da gefragt wird.


Geschrieben von Angelo GrunzNun muß ich aber leider feststellen das dieser Thread ja fast zu ner Werbeveranstaltung für gewisse Literatur verkommen ist.

???


Geschrieben von Angelo GrunzWozu diese Forum eigendlich nicht gedacht ist meiner Meinung nach. Man kann gern einmal auf so eine Literatur hinweisen, man kann aber auch expliziet versuchen dem Thread ersteller genau Auskunft zu geben und zu helfen.

Tut er doch damit. Oder erwartest du das hier seitenweise Auszüge aus Büchern gepostet werden? Wer kann das leisten? Und warum?
Außerdem wirds dann "etwas" unübersichtlich.


Geschrieben von Angelo GrunzSo das zu meiner Meinung zu diesen Antworten hier und ich hoffe dem Thread ersteller wird noch etwas geholfen und diese Hilfe hilft ihm weiter.

Ich bin auf jeden Fall gespannt was du hier dazu beiträgst, das Wissen hast du ja nach eigenen Angaben.



Gruß
CS





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AutorDarr8e H8., hamburg / Hamburg403394
Datum17.05.2007 15:0215392 x gelesen
Hallo

Geschrieben von Ulrich Cimolino
Mein Vortrag im letzten Jahr am Haus der Technik, sollte da auch als Download erhältlich sein.

Ja, für satte 80,- ?
Sind in diesem Download mehr / bessere Informationen zu diesem Thema, als in dem besagtem Buch?
Denn ansonsten wäre der Preis ja ganz schön happig, denn fast doppelt so teuer, wie das ganze Buch.

Grüsse
Hansi


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403561
Datum18.05.2007 10:5515443 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerOder erwartest du das hier seitenweise Auszüge aus Büchern gepostet werden? Wer kann das leisten? Und warum?

Gibs auf, der will doch nur spielen...

Zumal ich auch zu dem Thema - und nicht nur dazu - schon seitenlang Auszuege gepostet hab.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403562
Datum18.05.2007 10:5715372 x gelesen
Geschrieben von Darre HansJa, für satte 80,- ?

hab ich keinen Einfluss drauf!


Geschrieben von Darre HansSind in diesem Download mehr / bessere Informationen zu diesem Thema, als in dem besagtem Buch?

eher Uebersichten, das Buch ist besser.

Geschrieben von Darre HansDenn ansonsten wäre der Preis ja ganz schön happig, denn fast doppelt so teuer, wie das ganze Buch.

Keiner muss kaufen, man kannauch (fern-)leihen!


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen403674
Datum18.05.2007 18:5615796 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Du glaubst nicht, was wir dazu schon alles gesehen haben.
Und Fahrzeugaufbauer sind alles andere als "professionelle" Anbieter fuer Ladetechnik, da bin ich bei den meisten schon froh, wenn die die fehlerfrei einbauen koennen, leider...

Es ging mir hier erst mal um die einschlägigen Vorschriften. Und die Energiebilanz der Fahrzeuge ist sehr vom Status abhängig. Bei Einspeisung in der Halle (S2) sind (fast) alle Wünsche erfüllbar. Im Staus 4 sind die Möglichkeiten differenzierter. Und nicht immer die Hersteller, sondern auch die Ausschreiber haben manchmal Träume die recht utopisch klingen. Nur was soll der Bieter machen? Auf die Probleme (Nicht zu realisieren!) hinweisen und den Zuschlag riskieren?, oder einfach das Blaue vom Himmel versprechen und hoffen, das der Worst case erst in 5 Jahren eintritt ;-) !

Guck Dir mal ein HLF 20/16 an, was da alles drauf sein kann:
- 4, 5 - 7 HFG

Eine Ladehalterung vom HFG braucht im Ladezyklus ca. 100mA. Das wären in Summe <1A.
Dann ist es eine Frage, ob man die HFG auf dem Auto nachläd, weil diese dann für einen Folgeeinsatz?also werden viele hier wohl die Akkus tauschen und die Ladung stationär betreiben (dann ist es wieder nur Erhaltung).

- Handlampen
Max. 4 x 0,5A = 2A

- Akkuscheinwerfer
Schnellladung? Oder vielleicht 3A

- Akkuschrauber (Ziehfix)
- Akkusaebelsaege

Kann man auf dem Fahrzeug laden, noch mal je 3A (wahrscheinlich immer ?Stundenlader?).
Entsteht natürlich die Frage der Gleichzeitigkeit der Benutzung und Ladung, nicht Ladeerhaltung!

Sind zum Laden, nach Benutzung aller dieser Geräte im Einsatz ca. 12A. Das traue ich sogar einer Gleichstromeinspeisung zu. Und was soll passieren? Erst mal wird die Fahrzeugbatterie über die ?Entladeschutzspannung? geladen, dann beginnt die Ladung der Zusatzgeräte. Manchmal fällt dadurch die Ladung wieder zurück usw. Ein Starten und Losfahren wird damit nicht verhindert.

- Batterien fuer Stromerzeuger-E-Start mit Ladung
Sollten sich im Betrieb der Aggregate doch selbst vom Startvorgang nachgeladen haben? Der Rest ist Ladeerhaltung, selbst mit Eigenverbrauch der Regler < 0,1A (der Ladeerhaltungsstrom von Pb-Akkus beträgt ca. 1/1000 der Akkukapazität 12Ah->12mA)).

Dazu:
- Umfeldbeleuchtung
- RKL
- Funk
(- 24 V Scheinwerfer)
uvm.

Sind Dinge, die immer mit dem Bordnetz verbunden sind und keinen eigenen Akku haben. Deshalb ist die Versorgung aus dem Fahrzeuggenerator (Separate Einspeisung für diese Zwecke halte ich für sehr diskussionswürdig) zu sichern. Und da das Fahrzeug ja die Wache wieder erreicht hat, hat die Batterie mit Uterstützung der Lichtmaschine das ja auch versorgt, hat unterwegs schon Ladung bezogen und muß nun nur nachgeladen werden. Ein erneuter Startvorgang wird ohne Nachladung doch nicht etwa in Frage gestellt? Also wo Problem.

Jetzt betrachte die Energiezustaende
- im Geraetehaus

Wird Nachgeladen (Fahrzeugbatterie) und nach überschreiten der Entladeschutzspannung die restlichen ?Zusatzgeräte?. Irgendwann geht das alles (nicht zur gleichen Zeit!) in den Erhaltemodus.

- auf der Fahrt
Sollte recht gut ?geladen? werden, wobei nur die Energie des Startvorgangs fehlen solllte?

- im Stand mit Motor im Standgas (fuer THL die Regel)
- im Stand mit Motor aus

Wer sich in diesen beiden Zuständen (vor allem) auf die Kapazität der Fahrzeugbatterie verlässt, hat was noch nicht verstanden. Keiner weiß, wie lange ein Einsatz geht. Damit ist auch keine erforderliche Kapazität festlegbar. Irgendwann geht das Licht (und der Motor) aus und dann ist Ruhe.
Bevor einer loslegt: Heutige Diesel brauchen auch immer Strom?

Danach soll wieder geladen werden...
Wenn o.g. gut gegangen ist, beginnt das auf der Rückfahrt.

Wieso?
Du kannst das problemlos so machen, dass bei externer Einspeisung diese die Einbauten versorgt, weil sonst waere das ja irgendwie sehr unsinnig (Fremdeinspeisung UND laufender Motor)...

I.d.R. schon. Aber man kann den Motor evtl. schon ganz nützlich finden: Klimatisierung und Heizung ist z.B. im ELW1 m.M. nicht autark gefordert?

Kann man sogar automatisieren (fuer die Ladetechnik bzw. Stromversorgung).
Man kann fast Alles! Ich bin beim Fragesteller aber davon ausgegangen, das er ein recht ?gewöhnliches? LF o.s.ä. meint.

dazu gibts klare Regelungen fuer die Einspeisung, damit ein "stromloses" Kabel sofort auffaellt, gibts Einspeisekontrollleuchten.
So?, in welcher Norm?


mkg hwk

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern403749
Datum19.05.2007 19:3515417 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoGibs auf, der will doch nur spielen...

Wahrscheinlich. :-(


Geschrieben von Ulrich CimolinoZumal ich auch zu dem Thema - und nicht nur dazu - schon seitenlang Auszuege gepostet hab.

Jop, aber der gute MAnn hat ja anscheinend auch Fachwissen, nur seltsam das er andere anprangert, selber aber nicht damit rausrückt. Bei spwas könnt ich k......


Grüßle
Christian





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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403960
Datum21.05.2007 17:0415509 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerUnd die Energiebilanz der Fahrzeuge ist sehr vom Status abhängig. Bei Einspeisung in der Halle (S2) sind (fast) alle Wünsche erfüllbar. Im Staus 4 sind die Möglichkeiten differenzierter.

ja, hab ich doch erwähnt... Auch dass man das genau definieren muss, was man will...


Geschrieben von Hanswerner KöglerUnd nicht immer die Hersteller, sondern auch die Ausschreiber haben manchmal Träume die recht utopisch klingen. Nur was soll der Bieter machen? Auf die Probleme (Nicht zu realisieren!)

natürlich, weil er sonst ggf. ein dickes Problem bekommt (Haftung)!

Selbiges Problem gibts übrigens in einem eigentlich viel einfacheren Bereich: Gewichtsbilanz..


Geschrieben von Hanswerner KöglerDer Rest ist Ladeerhaltung, selbst mit Eigenverbrauch der Regler < 0,1A (der Ladeerhaltungsstrom von Pb-Akkus beträgt ca. 1/1000 der Akkukapazität 12Ah->12mA)).

na wenn das alles so einfach ist, wie Du beschreibst, so geringe Verbräuche auftreten, dann ist doch alles kein Problem oder?
Nur mal so aus unserer Praxis: Selbst die Lade- bzw. Batterieüberwachungstechnik (Unterspannungsschutz) selbst kann Strom verbrauchen - und im nicht-angeschlossenen Zustand selbst bei keinen weiteren VErbrauchern (alle entnommen) die Batterien leeren...
Wir haben nach n Versuchen mit 12/24-V Ladern unseren Betrieb bei Einsatzfahrzeugen komplett auf 230 V-Einspeisung umgestellt und da auch nach mehreren Fehlschlägen nun die in den Ausschreibungen beschriebenen Varianten verbaut.

Und:
Firmenversprechungen und Feuerwehraussagen sind das eine, die Praxis ist das andere. Wenn ich dann von Feuerwehren mit tollen (Multifunktions-)(Stecker-)Ladekonzepten hintenrum über 3 Ecken erfahre, wie besch.... das tolle Neukonzept funktioniert, dann bin ich mir über eins sicher: Offen wird da nie jemand drüber reden....


Geschrieben von Hanswerner KöglerSind Dinge, die immer mit dem Bordnetz verbunden sind und keinen eigenen Akku haben. Deshalb ist die Versorgung aus dem Fahrzeuggenerator (Separate Einspeisung für diese Zwecke halte ich für sehr diskussionswürdig) zu sichern. Und da das Fahrzeug ja die Wache wieder erreicht hat, hat die Batterie mit Uterstützung der Lichtmaschine das ja auch versorgt, hat unterwegs schon Ladung bezogen und muß nun nur nachgeladen werden. Ein erneuter Startvorgang wird ohne Nachladung doch nicht etwa in Frage gestellt?

Guck Dir mal die Energiebilanz im Stand an....
Kann man alles bis zu gewissen Grenzen in den Griff kriegen, wenn man weiß was man tut - und warum...


Geschrieben von Hanswerner KöglerWer sich in diesen beiden Zuständen (vor allem) auf die Kapazität der Fahrzeugbatterie verlässt, hat was noch nicht verstanden. Keiner weiß, wie lange ein Einsatz geht. Damit ist auch keine erforderliche Kapazität festlegbar. Irgendwann geht das Licht (und der Motor) aus und dann ist Ruhe.

das "irgendwann" ist sehr wohl variabel und beschreibbar!


Geschrieben von Hanswerner Köglerdazu gibts klare Regelungen fuer die Einspeisung, damit ein "stromloses" Kabel sofort auffaellt, gibts Einspeisekontrollleuchten.

So?, in welcher Norm?


In unseren Leistungsbeschreibungen verlangen wir das seit Jahren, dafür brauch ich keine Norm.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW403963
Datum21.05.2007 17:2015421 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerWahrscheinlich. :-(

ist nach Provo-Tour auch sofort wieder abgetaucht...


Geschrieben von Christian Schoreraber der gute MAnn hat ja anscheinend auch Fachwissen

ah ja, wo?

Geschrieben von Christian Schorernur seltsam das er andere anprangert, selber aber nicht damit rausrückt. Bei spwas könnt ich k......

Zumal ihm auf andere Anfragen schon geholfen wurde... (vgl. GW auf Sprinter-Basis, vom 25.04.).

Stellt sich die Frage: Wer ist H. Grunz bzw. was steckt dahinter, dass er nur sporadisch auftaucht, Wissen abgreift und dann so "austeilt".
Geliefert hat er bisher m.E. für die Basis hier noch nix...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern403965
Datum21.05.2007 17:3315461 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinoist nach Provo-Tour auch sofort wieder abgetaucht...

Ja, typischerweise, vermutlich noch ein Fake (das behauopt ich jetzt einfach mal so frech ins blaue).


Geschrieben von Ulrich Cimolinoah ja, wo?

Er hat selber behauptet er hätte auch Fachwissen in dem Gebiet, mich hätte das als Nicht-Fachmann schon interessiert, man lernt ja nie aus. Aber so weit her scheint es damit ja nicht zu sein bei dem Typ.


Geschrieben von Ulrich CimolinoStellt sich die Frage: Wer ist H. Grunz bzw. was steckt dahinter, dass er nur sporadisch auftaucht, Wissen abgreift und dann so "austeilt".
Geliefert hat er bisher m.E. für die Basis hier noch nix...


Ich wüßt auch nix davon das er schonmal positiv für andere in Erscheinung getreten ist. Haken wir es einfach ab. :-(


Gruß vom See
Christian





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AutorAndr8eas8 R.8, Stuttgart / Ba-Wü403968
Datum21.05.2007 18:0215389 x gelesen
Tach Christian,

Geschrieben von Christian SchorerEr hat selber behauptet er hätte auch Fachwissen in dem Gebiet, mich hätte das als Nicht-Fachmann schon interessiert, man lernt ja nie aus. Aber so weit her scheint es damit ja nicht zu sein bei dem Typ.

Da hast Du dich glaub verlesen, der werte Herr schrieb: ..."fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
.."
Du hast vermutlich gelesen: ..."fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch ein wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
.."

Ändert aber natürlich nichts an der Tatsache an sich das es "trollig" ist....

Gruß Andi


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AutorIngo8 H.8, Vockenhausen / Hessen403977
Datum21.05.2007 19:1615490 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Thomas SprengerFür 80,25 Euro kann zu gegriffen werden Hdt-Essen


80,25? für eine 34seitige pdf Datei? Wie kommt denn so ein Preis zustande? Ich hatte eigentlich das Wort "Frechheit"in den Fingern jucken, aber ich frag lieber erstmal, obs für derartige Preise einen vernünftigen Grund gibt...

MfG

Ingo


--

"Der Erfolg der Kommunikation misst sich an dem Verstandenen, nicht an dem Gesagten." [Unbekannt]

Eckhaubertreffen 2007
-
Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: meine hier geschriebenen (btw privaten) Beiträge sind nur für die Veröffentlichung in diesem Forum gedacht. Sollte jemand den Inhalt für andere Zwecke verwenden wollen, kann man mich jederzeit via Mail kontaktieren und dieses klären ;)

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern404103
Datum22.05.2007 09:0115344 x gelesen
Servus,


Geschrieben von Andreas RometschDa hast Du dich glaub verlesen, der werte Herr schrieb: ..."fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
.."
Du hast vermutlich gelesen: ..."fand ich den Thread wirklich interessant da ich von der Materie auch ein wenig Ahnung habe und man lernt ja mal gern dazu.
.."


Stimmt, wer lesen kann ist klar im Vorteil, gilt auch für mich. ;-)


Geschrieben von Andreas RometschÄndert aber natürlich nichts an der Tatsache an sich das es "trollig" ist....

Jo, sehr.


Grüßle
Christian





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AutorMich8ael8 T.8, Butzbach / Hessen507482
Datum03.09.2008 19:2813358 x gelesen
Hallo zusammen,

will den Thread noch mal aufwärmen.

Wer von Euch hat in seinen Neufahrzeugen 230V Einspeisung realisiert und mit welchen Systemen wurde das gemacht?


Danke und Gruß
Michael

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AutorDirk8 G.8, Münzenberg / Hessen507494
Datum03.09.2008 20:1514912 x gelesen
Hi,
dann will ich auch mal!
Bin jetzt 18 Jahre bei der BF in Frankfurt. Da habe ich schon so manches System zur Ladeerhaltung sehen dürfen.
Mittlerweile ist der Schottleitner- Stecker bei uns Standard und als Ladegerät der "Speedy" der Fa. Pölz Industrieelektronik.
Dieser Stecker wird beim Einschalten der Zündung automatisch ausgeworfen- und ja: es funktioniert (über Druckluft!). Über selbigen Stecker wird das Fahrzeug auch mit Druckluft versorgt.
Das Ladegerät erkennt den Ladezustand der Batterie und stellt dementsprechend den nötigen Ladestrom zur Verfügung, bei voller Batterie geht das Ladegerät in den Modus "Pause!"
Auf unseren HLF 20/16 werden beispielsweise 8 Funkgeräte, 1 Gaswarner, 7 Handlampen, vier Verkehrssicherungslampen, 2 tragbare Akkuscheinwerfer, eine Wärmebildkamera inklusive Reserveakku, die Starterbatterie des Stromzeugers sowie die Atemschutzüberwachungstafel "MERLIN" ständig geladen!
Kaum zu glauben, aber es funktioniert.
Positiver Nebeneffekt des Ladegerätes: wir benötigen nicht mehr so viele Starterbatterien, da die Batterien nun bedarfsgerecht geladen werden.
Dies funktioniert auch bei unseren früheren Problemkindern wie RTW und Baby- NAW! Da gibt es doch recht ordentliche 230V- Verbraucher, welche geladen werden wollen!
Da Michael Tiedemann aus meiner Nähe kommt, kann er sich unser System gerne mal ansehen! Einfach bei mir melden!

Liebe Grüße
Dirk


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW507509
Datum03.09.2008 22:1613249 x gelesen
Geschrieben von Dirk GumpertKaum zu glauben, aber es funktioniert.

seit wann - und gibts damit wirklich Betrieb und in der Logistik (auch in Fremdwerkstätten!) keine Probleme?


Geschrieben von Dirk GumpertPositiver Nebeneffekt des Ladegerätes: wir benötigen nicht
mehr so viele Starterbatterien, da die Batterien nun bedarfsgerecht geladen werden.


Die Erfahrung machen wir auch seit wir vor Jahren eine vernünftige Dimensionierung der Ladetechnik eingeführt haben.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen507513
Datum03.09.2008 22:3513185 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolinoseit wann - und gibts damit (...) (auch in Fremdwerkstätten!) keine Probleme?

... nun sollte man nicht annehmen, dass Feuerwehrfahrzeuge dauernd in Werkstätten stehen. Und um da grundsätzliche Probleme zu vermeiden sollte eigentlich ein Entladeschutz der Fzg.-Batterie da sein ...

Wir laden mit 12V/24V extern, aber damit sind mir bisher hier keine Probleme (auch bei den KatS-Fahrzeugen die tw. mit 230V laden) bekannt. Einzig bei den ELW 2 muss, da hier kein Entladeschutz greift, halt der Werkstatt verdeutlicht werden, dass das Fahrzeug späteststens nach 24 h ans Stromnetz muss (hat aber die vergangenen 11 Jahre funktioniert) ...

Gruss
Gerhard


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW507518
Datum03.09.2008 22:5613138 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Bayerdass Feuerwehrfahrzeuge dauernd in Werkstätten stehen.

nein, aber auch die können schon mal wochenlang dort stehen... ;-)


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mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorDirk8 G.8, Münzenberg / Hessen507570
Datum04.09.2008 09:5413138 x gelesen
Hallo Ulrich,

das System funktioniert seit mehreren Jahren in unseren DLK 23-12. Seit drei Jahren werden alle Neuanschaffungen mit diesem System ausgestattet. Auch die alten Fahrzeuge wurden umgerüstet.

Die Ladegeräte arbeiten zuverlässig und Defekte sind selten (mal ein defekter Stecker durch Gewalteinwirkung oder ähnliche Fehler).
Vorteil des Ladegerätes ist, dass bei Fehlern in der Ladung bereits Tipps über die Fehlerbeseitigung gegeben werden (z.B.: zu hoher Ladestrom: mögliche Fehlerquellen........)
Nachteil ist sicher die Installation. Diese sollte durch eine Elektrofachkraft erfolgen.

Ach ja: es besteht auch die Möglichkeit der Datenübermittlung durch den Stecker. Dies ist jedoch, meines Wissens nach, bei uns nicht geplant.

In Fremdwerkstätten gab es keine Probleme, da die Fahrzeuge ohne die Beladung dorthin gebracht werden sollen. In der Werkstatt der Branddirektion Frankfurt sind selbstverständlich die Stecker vorhanden.

Hoffentlich konnte ich dir behilflich sein.

Kameradschaftliche Grüße
Dirk


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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen507692
Datum04.09.2008 18:1913192 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Dirk Gumpert
dann will ich auch mal!
Das ist gut so...

Kaum zu glauben, aber es funktioniert.
Da ist eine Randbedingung, eine andere sind z.B. die Beschaffungs- und laufenden Kosten.

Positiver Nebeneffekt des Ladegerätes: wir benötigen nicht mehr so viele Starterbatterien, da die Batterien nun bedarfsgerecht geladen werden.
Das interessiert mich besonders. Wie lange rechnet man bei der BF mit der Lebensdauer einer Batterie für ein z.B. LFxx?

Weil ich völlig unbefangen, nicht Betriebsblind und auch nicht solche Dinge verkaufen muß, zwei vielleicht provokant anmutende Fragen:
1. Warum braucht eine (B)F überhaupt Drucklufteinspeisung, insbesondere bei Fahrzeugen, die mind. 1 mal pro Woche bewegt werden?
2. Wäre es nicht angeraten, für Fw die Ladegeräte so auszuführen, das sie nur bis 70% der max. Batteriekapazität nachladen. Fw-Fahrzeuge starten immer in temperierten, vielfach beheizten Räumen, laufen danach (leider) fast immer bis Einsatzende durch (also werden durch den Generator nachgeladen).
Nebenbei ergäbe das m.M. Einsparungen im oberen 6-stelligen Bereich...
Aller reden über Lademanagement, aber kaum einer weiß, was die Batterien davon halten ;-)

(Anm.: wir laden mit einem "eingebremsten" Ladegerät unser LF 8/6 mit zus. 4 HFG, 4HSW und einem Akkuhydraulikaggregat (Lukas), (keine Angst hat vorrangig einen anderen Einsatzhindergrund) mit 24V-Einspeisung. Lebensdauer des ersten Batteriesatzes: 10 Jahre (ausgewechselt nicht weil die nicht mehr wollten, sondern weil wir keine Unsicherheiten wollten)
Unser MTW mit 230V-Einspeisung und elektronischen Standardlader (ja auch mit Erh.-Ladung) hat die erste Batterie schon nach 4 Jahren verbraucht... mal sehen, wie es weiter geht...)


mkg hwk

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW507694
Datum04.09.2008 18:2313197 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner Kögler1. Warum braucht eine (B)F überhaupt Drucklufteinspeisung, insbesondere bei Fahrzeugen, die mind. 1 mal pro Woche bewegt werden?

weil "moderne" Fahrzeuge dann schon gern Probleme haben (je mehr Druckluftverbraucher da sind, umso eher)


Geschrieben von Hanswerner Kögler(Anm.: wir laden mit einem "eingebremsten" Ladegerät unser LF 8/6 mit zus. 4 HFG, 4HSW und einem Akkuhydraulikaggregat (Lukas), (keine Angst hat vorrangig einen anderen Einsatzhindergrund) mit 24V-Einspeisung. Lebensdauer des ersten Batteriesatzes: 10 Jahre (ausgewechselt nicht weil die nicht mehr wollten, sondern weil wir keine Unsicherheiten wollten)
Unser MTW mit 230V-Einspeisung und elektronischen Standardlader (ja auch mit Erh.-Ladung) hat die erste Batterie schon nach 4 Jahren verbraucht... mal sehen, wie es weiter geht...)


24 V haben wir vor ca. 10 Jahren aufgegeben, weil wir damit viel zu viele Probleme hatten.

Und auch bei den 230 V-Ladegeräten musste mehrfach gewechselt werden, bis wir zum jetzigen Standard gefunden haben - dieser funktioniert.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorRafa8el 8B., Mühlheim / B-W507695
Datum04.09.2008 18:3113042 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoUnd auch bei den 230 V-Ladegeräten musste mehrfach gewechselt werden, bis wir zum jetzigen Standard gefunden haben - dieser funktioniert.

Und der ist?


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW507767
Datum04.09.2008 23:1513013 x gelesen
Geschrieben von Rafael BirkleGeschrieben von Ulrich Cimolino
Und auch bei den 230 V-Ladegeräten musste mehrfach gewechselt werden, bis wir zum jetzigen Standard gefunden haben - dieser funktioniert.


Und der ist?


kannst Du in unseren online zur Verfügung stehende Ausschreibungsunterlagen nachlesen, BAR Lang hält dazu auch Vorträge am Haus der Technik in Essen.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorMark8us 8E., Trabitz / Bayern / Oberpfalz507772
Datum04.09.2008 23:4413066 x gelesen
Hallo,

wir haben vor 2 Jahren eine 230V Einspeisung bei der Neuanschaffung unseres TSF realisiert.
Als Einspeisung haben wir einen DEFA Stecker verbaut (wird seit neuem auch in allen neuen NEF in Bayern zumindest verbaut) als Ladegerät haben wir ein Fronius Activa Twin das die Fahrzeugbatterie und die der Pumpe unabhängig lädt. Für die Werkstatt usw ist immer ein kurzes kabel im Fahrzeug verladen. Bis jetzt (sind nur 2 Jahre) hatten wir keine Probleme.

gruss

Markus


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AutorDirk8 G.8, Münzenberg / Hessen507779
Datum05.09.2008 07:5613163 x gelesen
Moin!
@Hanswerner:
Was hätte ich davon, wenn ich hier nur als betriebsblinder die guten Sachen erzählen würde?
Man will ja helfen! Darum sind wir bei der Feuerwehr! Deshalb versuche ich auch gerne, deine Fragen vollständig zu beantworten.

1. Die Drucklufteinspeisung erfolgt bei uns zur Sicherheit. Ältere Fz. (und nicht nur ältere)verlieren doch gerne mal etwas Druckluft, da kann man pflegen und warten wie man will- das passiert. Solche Fz. sind bei uns beispielsweise der RW 3 (29Jahre alt) und unser GTLF 10 (18Jahre alt). Dadurch können wir eventuelle Ausrückeverzögerungen vermeiden. Beide Fz. sind in technisch gutem Zustand, aber auf die Dauer verliert jedes Fz. etwas Druckluft.
2. Ja, unsere Ladegeräte laden die Batterien nicht auf 100%. Die Ladegeräte fahren die Batterie bis auf 85% und gehen dann in den Modus "Pause." Wenn die Batteriespannung wieder unter einen voreingestellten Schwellenwert gesunken ist, dann startet der Ladezyklus erneut. Dies geschieht, da man sehr wohl weiß, was die Batterien davon halten. Früher wurden die Batterien zu 100% geladen- Folge: Batterien wurden ca. vier Jahre alt und mussten dann erneuert werden.
Dieses Problem haben wir nun nicht mehr!
Lediglich in Fahrzeugen wie den RTW, wo die Batterie unklugerweise von Daimler Benz in den Motorraum gesetzt wurde, haben wir noch Probleme mit der Kapazität der Batterien. Durch die hohen Temperaturen und die häufigen Startzyklen (die RTW rollen bei uns andauernd) kommt es da gelegentlich zu Problemen. Die RTW stellen aber Problemkinder aufgrund des hohen Strombedarfs im Betrieb dar. Bei den älteren wurde keine aufrichtige Energiebilanz erstellt. Bei den neuen Fahrzeugen (welche jetzt kommen) soll das wohl besser sein!

Zum Glück geht es mir wie dir: ich muss die Geräte nicht verkaufen! Ich stelle hier meine Meinung dar.

Sollten noch Fragen sein: her damit!

Kameradschaftliche Grüße
Dirk


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AutorStef8fen8 H8., Bad Vilbel / Hessen507850
Datum05.09.2008 11:4412925 x gelesen
Geschrieben von Dirk GumpertBei den neuen Fahrzeugen (welche jetzt kommen) soll das wohl besser sein!


Wow, dass wird aber auch Zeit;). Die standen ja öfter bei uns in Vilbel in der Kfz-Werkstatt als bei euch in der Halle.

Welcher Aufbauhersteller wird es denn?


Grüße, der Steffen!

Alles natürlich meine Meinung!

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen508137
Datum06.09.2008 19:0912932 x gelesen
Hallo,
Geschrieben von Dirk Gumpert
aber auf die Dauer verliert jedes Fz. etwas Druckluft.
Nu, unseres auch.
1. Die Frage ging ja eher an Fw die sehr hohe Ausrückefrequenzen und trotzdem (oder gerade deshalb?) auf DL-Ladung nicht verzichten können/wollen.
2. Aber (z.B. auch nach Norm) ist selbst bei leeren Behältern keine allzugroße Aufladezeit bis zu einer bedingten Bremsbetriebbereitschaft gefordert?

Ja, unsere Ladegeräte laden die Batterien nicht auf 100%. Die Ladegeräte fahren die Batterie bis auf 85% und gehen dann in den Modus "Pause." Wenn die Batteriespannung wieder unter einen voreingestellten Schwellenwert gesunken ist, dann startet der Ladezyklus erneut.
Hier sehe ich ein Problem. Meiner Erfahrung nach ist gerade das "Schalten" der Zyklen nicht so gut für die Lebensdauer. Weil damit im Hintergrund stets ein chemischer Entlade-/Ladeprozess abläuft. Besser ist es m.M. kontinuierlich in einen Konstantstrom überzugehen.


mkg hwk

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 11.05.2007 13:04 Darr7e H7., hamburg
 15.05.2007 16:45 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 15.05.2007 17:14 Thom7as 7S., Essen
 21.05.2007 19:16 Ingo7 H.7, Vockenhausen
 16.05.2007 17:13 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
 17.05.2007 11:37 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 17.05.2007 12:37 Ange7lo 7G., Rodgau
 17.05.2007 12:41 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
 18.05.2007 10:55 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 19.05.2007 19:35 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
 21.05.2007 17:20 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 21.05.2007 17:33 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
 21.05.2007 18:02 Andr7eas7 R.7, Stuttgart
 22.05.2007 09:01 Chri7sti7an 7S., Wasserburg/Bodensee
 18.05.2007 18:56 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
 21.05.2007 17:04 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 17.05.2007 15:02 Darr7e H7., hamburg
 18.05.2007 10:57 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 03.09.2008 19:28 Mich7ael7 T.7, Butzbach
 03.09.2008 20:15 Dirk7 G.7, Münzenberg
 03.09.2008 22:16 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 03.09.2008 22:35 Gerh7ard7 B.7, Pfungstadt
 03.09.2008 22:56 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 04.09.2008 09:54 Dirk7 G.7, Münzenberg
 04.09.2008 18:19 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
 04.09.2008 18:23 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 04.09.2008 18:31 Rafa7el 7B., Mühlheim
 04.09.2008 23:15 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 05.09.2008 07:56 Dirk7 G.7, Münzenberg
 05.09.2008 11:44 Stef7fen7 H7., Bad Vilbel
 05.09.2008 11:45 Stef7fen7 H7., Bad Vilbel
 06.09.2008 19:09 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
 04.09.2008 23:44 Mark7us 7E., Trabitz
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